Day of the week

Wir ehren eine Kapuze

Katrin
Von Katrin
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Ein Hoch auf den Gugelhupf. Der Gugelhupf ist keine Bezeichnung für einen bestimmten Teig, sondern für die charakteristische Form. Auch im Zeitalter der Brownies, Cupcakes und Donuts ist er noch beliebt. Jedes Jahr am 15. November wird der beliebte Kuchen mit einem besonderen Tag gefeiert.

"Gugel“ ist die Bezeichnung für eine Kapuze, die bis über die Schultern reicht. Im Mittelalter wurde sie hauptsächlich von Männern getragen. Der Gugelhupf wurde früher in einem Kessel oder einem kleinen Napf zubereitet und erinnerte mit seiner Form an diese Kapuze.

Ach was

Dass Gugelhupfe so problemlos gestürzt werden können, liegt an den schrägen Einkerbung der Form – und vor allem dem Loch in der Mitte. Das Aussparen der teigigen Mitte lässt die Hitze auch von innen vorbeistreichen und der Kuchen wird von allen Seiten her gleichmäßig gebacken.

Ursprünglich handelte es sich bei einem Gugelhupf um einen Hefekuchen mit Rosinen. Heutzutage werden alle möglichen Teigarten, egal ob Hefe-, Rühr- oder Biskuitteig, mit Schokoguss oder ohne, in der Gugelhupf-Form gebacken. Daher wird der Begriff heute hauptsächlich für die Form verwendet.

Wer ihn erfunden hat, lässt sich nicht genau sagen. Sowohl Österreich als auch Frankreich beanspruchen die Erfindung des Gugelhupfs für sich. Eine lustige Legende besagt, dass die heiligen drei Könige auf ihren Rückweg von Betlehem im Elsass vorbeikamen. Dort wurden sie herzlich empfangen und ihnen zu Ehren wurde ein Kuchen, in der Form ihrer Turbane, gebacken. Der Gugelhupf war erfunden.

Fakt ist, dass man bei Ausgrabungen schon Gugelhupf-Formen, so wie wir sie heute kennen, gefunden hat, die auf die Römerzeit zurückgehen. Die Leute hatten eben schon damals einen guten Geschmack!

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