Laternenumzüge & Martinsgänse

Event der Woche

Laternenumzüge & Martinsgänse

Katrin
Von Katrin
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„Dort oben leuchten die Sterne und unten leuchten wir...“ Jedes Jahr um den 11. November herum ziehen Scharen von Kindern mit bunten Laternen durch die dunklen Straßen und trällern dabei Martins- und Laternenlieder.

Am 11. November ist Martinstag. Aber warum feiert man eigentlich diesen Tag mit einem Laternenumzug und Gänsebraten und wer war der  Heilige St. Martin?

Und die Martinsgans?

Vielerorts kommt an Sankt Martin traditionell eine Martinsgans mit Rotkohl und Semmelknödeln oder Kartoffelklößen auf den Tisch. Warum aber eine Gans? Eine Sankt-Martins-Legende schildert folgendes:

Als der bescheidene Martin von seiner Bischofswahl erfuhr, soll er sich in einem Gänsestall versteckt haben, um der Wahl zu entgehen. Leider verrieten ihn die Vögel durch ihr lautes Geschnatter und landen seither auf dem Teller.

Martin war ein römischer Soldat, der um das Jahr 316 nach Christus geboren wurde. Der Legende nach ritt er an einem kalten Wintertag an einem hungernden und frierenden Bettler vorbei. Der arme Mann tat ihm leid und Martin teilte mit dem Schwert seinen warmen Mantel und schenkte dem Bettler eine Hälfte. In der folgenden Nacht erschien Martin der Bettler im Traum und gab sich als Jesus Christus zu erkennen.

Später wurde er Bischof von Tours (Frankreich) und kümmerte sich besonders um arme Menschen. Nach seinem Tod wurde er heilig gesprochen und am 11. November, dem heutigen Martinstag, beerdigt.  Früher sind die Menschen angeblich mit Kerzen und Fackeln zu seinem Grab gezogen. Daher kommen die die Tradition der Laternenumzüge.

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