Historisches der Woche

1901: Die ersten Nobelpreise werden verliehen

Katrin
Von Katrin
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Der Nobelpreis ist der wohl berühmteste Preis in der Welt von Wissenschaften, Literatur und Weltfrieden. Seit 1901 wird er alljährlich vergeben - nach dem letzten Willen seines Erfinders Alfred Nobel, der 1896 gestorben war.

1866 erfand Alfred Nobel das Dynamit und konnte durch seine Erfindung schnell ein riesiges Vermögen aufbauen. In mehr als 20 Ländern gründete er Firmen und Labore und meldete mehr als 350 Patente auf seinen Namen an.

Im Dezember 1896 starb Alfred Nobel kinderlos. In seinem Testament verfügte er, dass eine Stiftung eingerichtet wird, die alljährlich die weltweit besten Wissenschaftler in den Fachrichtungen Medizin, Physik, Chemie und Literatur ehren soll.

Ach was

Marie Curie ist die einzige Frau mit zwei Nobelpreisen und neben Linus Pauling der einzige Mensch, der ihn in zwei Kategorien erhalten hat (1903 für Physik und 1911 für Chemie).

Außerdem wies er einem Komitee des norwegischen Parlaments die Aufgabe der Kürung des jährlichen Friedensnobelpreisträger zu. Daher wird der Friedensnobelpreis immer in Oslo verliehen. Seit 1968 gibt es auch einen Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.

Bis 2019 wurden insgesamt 866 Nobelpreise der fünf klassischen Kategorien vergeben, davon gingen 787 an Männer, 52 an Frauen und 27 an Organisationen.

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