Küche&Co Inside

Winterspeiseplan – knackig und frisch

Essen und Genuss

Winterspeiseplan – knackig und frisch

Frederik Winkel
Von Frederik Winkel
FRIEND-Team ››Küche&Co Inside‹‹

Ab Januar können die Temperaturen schon mal richtig in den Keller fallen. Aus der Küche naht Rettung, denn wer sich jetzt mit Vitaminen, Suppen und anderen Leckereien eindeckt, der kann dem Winter ein Schnippchen schlagen.

Hauptsaison in der winterlichen Gemüseabteilung haben jetzt alle Kohlsorten, wie Weiß- und Rotkohl, Wirsing und Rosenkohl. Steckrüben sind auch wieder angesagt. Ganz generell kann man sagen, dass das heimische Gemüse, das im Herbst in großen Mengen geerntet und eingelagert wurde, jetzt zu Anfang des Jahres sehr günstig zu haben ist. Für den knackigen Wintersalat empfehlen sich Chicoree, Feldsalat, Radicchio und Rote Beete – die optimalen Vitaminlieferanten.
Apropos Vitamine: Die meisten heimischen Apfelsorten begleiten uns mit Vitaminen und knackiger Frische bis in das Frühjahr. Auch Obstsorten wie Orangen, Clementinen, Bananen Avocados und Kaki sind winterliche Nährstofflieferanten. Wie wäre es mit einem bunten Obstsalat? Du hast die freie Auswahl.
Frischer Fisch: In der Fischabteilung sind jetzt Seelachs, Rotbarsch und der Hering die Stars. Leicht gedünstet oder gebraten sind sie eine echte, leicht zuzubereitende Alternative zur Fleischeslust und helfen sehr schmackhaft dabei, den Winterblues zu überwinden. 

Frühling in der Nase - mit frisch duftenden Kräute

Auch wenn der Januar der größte Freund von Väterchen Frost ist, die Sehnsucht nach Frische und Frühling ist bei vielen Zeitgenossen bereits in den Startlöchern. Aber was tun, wenn es draußen noch schneit und friert? Ganz einfach: Baue dir in der Küche den frühlingsfrischen Kräutergarten. Basilikum, Petersilie, Kresse & Co. können auf Behältern auf der Fensterbank ganzjährig gesät und geerntet werden, die Wintersonne hinter dem Fenster reicht vollkommen aus, um schon bald aromatische, wohlschmeckende Küchenkräuter zu ernten.

Frost statt Frust beim Kräuter ernten

Wer auch im Januar einen grünen Daumen hat, erntet nach kurzer Zeit auf der Fensterbank jede Menge Grünzeug, auch in den Wintermonaten. Wohin damit?

Als beliebte Alternative hat sich das Konservieren der Gartenerzeugnisse im Tiefkühlfach erwiesen. In wenigen Schritten kannst du die meisten Kräuter einfrieren. Über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten können die Kräuter so gelagert werden.

Die beste Einfriermethode für Kräuter

Um die Kräuter einfach und kompakt dosieren zu können, empfiehlt sich das Einfrieren in kleinen Portionen. Eine Eiswürfelform bietet sich dafür gut an. Bei Bedarf kannst du dir jederzeit eine Portion aus dem Gefrierfach nehmen.

Die Kräuter sollten relativ frisch sein und frei von bräunlichen Stellen. Vor dem Konservieren wird es im Waschbecken gründlich gewaschen und anschließend gut abgetrocknet. Klein geschnitten kannst du die Gartenerzeugnisse bequem in die Eiswürfelbehälter füllen, danach wird etwas Wasser hinzugegeben und die Formen wandern in das Kühlfach.

Bei Bedarf kannst du dich nun jederzeit bei den Kräuterwürfeln bedienen. Um einen Verlust des Aromas vorzubeugen, musst du die Würfel immer im gefrorenen Zustand verwenden. Lasse sie zuvor auftauen, zerstören die schmelzenden Eiskristalle die Zellwände und setzen die ätherischen Öle frei - die Kräuter verlieren so ihr typisches Aroma.

Welche Kräuter eigen sich zum Einfrieren?

Mit Ausnahme weniger Arten kannst du privat fast alle selbst gezogenen Kräuter problemlos mit der genannten Methode über einen längeren Zeitraum konservieren. Glatte Petersilie ist der krausen Variante vorzuziehen, da sie ihr Aroma länger behält. Schnittlauch und Oregano eignen sich ebenfalls ideal für das Gefrierfach, Basilikum hingegen absolut nicht. Durch das Einfrieren verliert es stark an Aroma und verfärbt sich leicht. Es wird bräunlich und geschmacklos.

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